Institut für Kommunikationsgeschichte
und angewandte Kulturwissenschaften

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Corinna Harfouch und Hermann Beyer lesen ausgewählte Briefe, Foto: Christoph Rosenthal

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Sonntagsmatinee zur Veröffentlichung der Brecht-Edition

Corinna Harfouch und Hermann Beyer lesen aus den „Briefen an Brecht im Exil“

Am 7. Dezember 2014 wurde in einer Sonntagsmatinee der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg die 3-bändige Edition der Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933-1949) mit einer Lesung einem überaus zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt. Eingeladen hatten Archivdirektor Wolfgang Trautwein und der Verlag Walter de Gruyter. Trautwein begrüßte die Vertreter des Verlags wie besonders die Herausgeber Hermann Haarmann und Christoph Hesse, die für die Edition verantwortlich zeichnen.
Die Akademie der Künste mit ihren umfangreichen Beständen zum künstlerischen Exil während des Nationalsozialismus sei, so führte Trautwein aus, keine wissenschaftliche, sondern eine Künstlerinstitution und benötige auf der Seite der Forschung Partner: „Ein herausragender Partner war Prof. Haarmann mit seinem Lehrstuhl für die Publizistik des Exils.“ Die voluminösen Bände dokumentierten die langjährige Zusammenarbeit auf das Eindrücklichste. Editorial Director Manuela Gerlof hob ab auf die Sisyphusarbeit der Herausgeber: „Welchen Mut haben Sie bewiesen, ein Unternehmen solchen Ausmaßes anzugehen und gegen alle Widerstände zu realisieren!“

Ehe die Lesung mit Corinna Harfouch und Hermann Beyer begann, dankte Haarmann den Förderern und Unterstützern der schwierigen Editionsarbeiten: 10 Jahre seien vergangen seit der ersten Idee, eine solche Edition in Angriff zu nehmen, bis zu ihrem Erscheinen. Vor einer konzentrierten Zuhörerschaft schenkte dann das bekannte Schauspielergespann in einer kleinen Auswahl den Briefeschreibern ihre Stimme. Großer Zuspruch des Publikums.

[Grußwort des Archivdirektors Dr. Wolfgang Trautwein]

[Grußwort vom Verlag De Gruyter, Dr. Manuela Gerlof]