Institut für Kommunikationsgeschichte
und angewandte Kulturwissenschaften

Freie Universität Berlin

David Bailly, Selbstbildnis mit Vanitassymbolen, 1651 (Ausschnitt)

Aktuelle Projekte

 

Georg Grosz und Hermann BorchardtGeorg Grosz und Hermann Borchardt

Briefwechsel Georg Grosz und Hermann Borchardt

Gegenstand dieses Forschungs- und Editionsprojekts ist die Korrespondenz zwischen Hermann Borchardt und George Grosz, zwischen einem noch bis heute weithin unbekannten Schriftsteller und seinem engsten Freund, einem der berühmtesten deutschen Maler und Graphiker des letzten Jahrhunderts. Beide müssen Deutschland 1933 verlassen: Grosz emigriert ohne Umweg nach New York, Borchardt zunächst nach Frankreich, dann in die Sowjetunion, von dort zurück nach Deutschland, wo er bald als Remigrant festgenommen und in den Konzentrationslagern Esterwegen und Dachau inhaftiert wird, bis man ihn schließlich, mit Grosz‘ Hilfe, in die USA ausreisen läßt. [Mehr...]

 

Filmexil Moskau Dreharbeiten im Exil

Filmexil Moskau

Gegenstand dieses von der DFG geförderten Forschungsvorhabens ist die Filmarbeit deutschsprachiger Emigranten in der Sowjetunion während der Zeit des Nationalsozialismus. Über Jahrzehnte hinweg blieb diese Epoche deutsch-sowjetischer Filmgeschichte ein nur schwer zugängliches Terrain. Erst seit den 1990er Jahren besteht die Möglichkeit, die neben Hollywood, Paris und London bedeutendste Exilstation deutschsprachiger Filmkünstler aufzuarbeiten. [Mehr...]


 

kommunikation und kultur Schriftenreihe, Tectum

kommunikation & kultur

kommunikation & kultur signalisiert schon im Titel, worum es gehen soll: Diese neue Schriftenreihe möchte die wissenschaftstheoretischen wie -historischen Debatten zu den verschiedensten Aspekten der Verschränkung von Kommunikation und Kultur diskutieren und befördern. Sie zielt auf die Öffnung der Kommunikationswissenschaft für Fragestellungen und Methoden der Kulturwissenschaften, ihrer Wissenschafts- und Wissensgeschichte. Der erste Band wird im Herbst 2013 erscheinen. [Mehr...]


 

 

Abgeschlossene Projekte

 

Briefe an Bertolt Brecht Briefedition, De Gruyter

Briefe an Bertolt Brecht im Exil

Die auf 3 Bände ausgelegte Briefedition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt. Es handelt sich um Initial- und Antwortbriefe, die Auskunft geben über die private Befindlichkeit wie historische Lage des jeweiligen Schreibers. Sie dokumentieren Brechts Beziehungen zu Freunden, Genossen, Geschäftspartner, aber auch zu den Geliebten und lassen sich lesen als beredte Zeugnisse einer Epoche, die gekennzeichnet ist durch Vertreibung, politische Verfolgung und künstlerisches wie persönliches Scheitern oder Durchhaltevermögen. [Mehr...]

 

kommunikation und kultur Vilém-Flusser-Kongress

Kongresse

Drei Kongresse sind zurzeit am IKK in Planung: Der zweite internationale Flusser-Kongress wird in Berlin stattfinden, zum 120. Geburtstag von Friedrich Wolf wird es eine Arbeitstagung in der Akademie der Künste geben und das siebte Berliner Symposion trägt den Titel "Abschied". [Mehr...]



Querschnitt-Ausstellung Eingang "Querschnitt"-Ausstellung 1990

Ausstellungen

Im Frühjahr 1983 eröffnete in der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg die Ausstellung "Das war ein Vorspiel nur..." zum Jahrestag der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Seitdem konzipierte Prof. Haarmann zahlreiche Ausstellungen zur Geschichte der Kommunikation. Zuletzt waren Photografien von Erwin Piscators Dreharbeiten in den 1930er Jahren am Schwarzen Meer in Oranienburg zu sehen. [Mehr...]


 

akte exil Signet der akte exil

Schriftenreihe akte exil

Die zehn Bände der IKK-Schrifenreihe akte exil widmen sich der Präsentation bislang unbekannten Archivmaterials, das sorgfältig editert und kommentiert wird. Die Reihe, die im Verlag B&S Siebenhaar in Berlin erschienen ist, will wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und zugleich die Lesbarkeit in den Vordergrund der Dokumentation stellen. [Mehr...]