Institut für Kommunikationsgeschichte
und angewandte Kulturwissenschaften

Freie Universität Berlin

Aktuelles

Vier neue Publikationen des IKK erschienen

Drei Bände kommunikation & kultur sowie weiterer Wolfenstein-Band

Zum Herbstbeginn 2018 sind gleich vier neue Bücher des IKK erschienen. In der Schriftenreihe kommunikation & kultur ist mit dem vierten Band die Dissertation des Wissenschaftlichen Redakteurs Dr. Christoph Rosenthal erschienen: "Die Wirklichkeit des Filmes ist fiktik." Der Berliner Filmessayist Jan Franksen. Außerdem nun verfügbar sind Band 8 "Auf nach Moskau!", der die Ergebnisse des 8. Berliner Symposions zum Exil 1933-1945 aus dem vergangenen Jahr enthält; sowie Susanna Webers Dissertation Innovation. Begriffsgeschichte eines modernen Fahnenworts (Bd. 12). Alle drei Bände bei Tectum, Baden-Baden.

Aus Alfred Wolfensteins Kleiner Bibliothek der Weltliteratur liegt nun mit der Anthologie Hier schreibt Paris der zweite Band der von Hermann Haarmann herausgegebenen Literaturedition vor. Erschienen im Büchner-Verlag, Marburg.

 

 

 

Professor Haarmann gründet eine neue Edition:

Alfred Wolfensteins Kleine Bibliothek der Weltliteratur

Mitte der 1980er Jahre gab Hermann Haarmann Margarete Frankenschwerdt - der unter dem Künstlernamen Henriette Hardenberg bekannten Lyrikerin des deutschen Expressionismus - das Versprechen, die ihm von ihr übertragenen Rechte an der übersetzungen ihres ersten Ehemanns Alfred Wolfenstein zu nutzen, um diese vor dem Vergessen zu bewahren. Gut 30 Jahre später steht nun Emily Brontës einziger Roman Wuthering Heights, dieses Meisterwerk der viktorianischen Erzählkunst, am Beginn von Alfred Wolfensteins Kleiner Bibliothek der Weltliteratur, mit der die wichtigen übersetzungen Alfred Wolfensteins einer interessierten Leserschaft wieder zugänglich gemacht werden. Im Herbst 2018 wird mit Hier schreibt Paris der zweite Band der Edition erscheinen.

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Buchvorstellung & Lesung

Dr. Christoph Hesse stellt in der Akademie der Künste sein Buch Filmexil Sowjetunion vor

Im Rahmen einer Matinee an der Akademie der Künste stellt Christoph Hesse am Sonntag, 15. April, sein neues Buch Filmexil Sowjetunion mittels ausgewählter Szenen aus den erwähnten Filmen vor. Der Berliner Schauspieler Hermann Beyer liest aus wichtigen Dokumenten.

Mit der umfangreichen Monographie Filmexil Sowjetunion. Deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 1940er Jahre legt Christoph Hesse die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zum deutschen Exil 1933-1945 in der Sowjetunion, speziell auf dem Gebiet des Films vor. Bislang unbekannte Dokumente aus zahlreichen Archiven in Berlin und Moskau bilden die Grundlage der Darstellung und lassen die Lektüre zu einer wahren Entdeckungsreise werden.

Sonntag, 15. April, 11 Uhr, Akademie der Künste (Hanseatenweg), Clubraum

Eintritt frei

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Ergebnisse der Lehrevaluation

Befragung der Studierenden zum Wintersemester 2017/2018

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft befragt seine Studentinnen und Studenten regelmäßig zur Qualität der Lehre. Die aktuellen Ergebnisse für die Seminare von Professor Hermann Haarmann sind hier zugänglich:

WS 17/18

 

 

Auf nach Moskau! 8. Berliner Kongreß zum Exil 1933 - 1945

Am 8. und 9. Dezember mit Vorträgen und Lesungen im Literaturhaus Berlin

In Kooperation mit dem Literaturhaus Berlin, dem Berlin-Büro der Villa Aurora und der Stiftung Preußische Seehandlung veranstaltet das IKK am 8. und 9. Dezember 2017 den 8. Berliner Kongreß zum Exil 1933-1945 unter dem Titel "Die Revolutionäre Versuchung" – Reiseberichte aus dem Exil: Auf nach Moskau! Der Fall Lion Feuchtwanger.

Im Mittelpunkt des Kongresses stehen die bis heute kontrovers diskutierten Reiseberichte von André Gide Retour de l‘U.R.S.S. (1936) und Lion Feuchtwanger Moskau 1937. Zum 80. Jahrestag der Erstveröffentlichung ist im Wallstein Verlag, Göttingen, eine umfangreiche Dokumentation über Feuchtwangers Moskaureise erscheinen; die Herausgeberin Anne Hartmann hat russische Quellen, auch Geheimprotokolle und Dossiers in Moskauer Archiven aufgespürt, aus dem Russischen übersetzt und kommentiert.

Der Eintritt für die Veranstaltungen im Literaturhaus ist frei.

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Drei neue Publikationen des IKK erschienen

Filmexil Sowjetunion, akte exil. neue folge, Tagungsband Claude Lanzmann

Das Buch Filmexil Sowjetunion. Deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 1940er Jahre von Christoph Hesse bildet den Abschluss des langjährigen DFG-Projekts Filmexil Moskau. Die nun vorliegende Studie bietet eine erste umfassende Darstellung des deutschen Filmexils in der Sowjetunion: eine Filmproduktionsgeschichte, die neben den wenigen fertiggestellten Filmen auch die anderweitig dokumentierten Projekte und Pläne berücksichtigt, die sich aus bisweilen ebenso aufschlußreichen Gründen nicht verwirklichen lassen. Dieser Zusammenhang erst gibt dem Begriff Filmexil einen anderen als nur summarischen Sinn.

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Zehn Jahre nach Abschluss der zehnbändigen ersten Folge der akte exil setzt der Wallsteinverlag in Göttingen die Reihe ab sofort als akte exil. neue folge mit Anne Hartmanns Schrift "Ich kam, ich sah, ich werde schreiben". Lion Feutchtwanger in Moskau 1937. Eine Dokumentation fort.

Die Autorin zeigt anhand einer Fülle persönlicher Briefe und Tagebucheinträge Feuchtwangers sowie anhand von Dokumenten des russischen Geheimdienstes, dass der berühmte Schriftsteller keineswegs so naiv und "blind" bei der Erstellung seines berühmten Reiseberichts aus der Sowjetunion vorging, wie oft behauptet wird. Der Band wirft ein neues Licht auf Feuchtwangers seinerzeit sehr umstrittenes Buch, das als prosowjetischer Gegenentwurf zu André Gides Retour de l’U.R.S.S. gelesen wurde.

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Le Regard du Siècle. Claude Lanzmann zum 90. Geburtstag, der zehnte Band der Schriftenreihe kommunikation & kultur, veröffentlicht in deutscher und französischer Sprache die Referate, die auf einer internationalen Konferenz anläßlich des 90. Geburtstags von Claude Lanzmann an der Freien Universität Berlin vorgetragen wurden.

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Ergebnisse der Lehrevaluation

Befragung der Studierenden zum Sommersemester 2017

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft befragt seine Studentinnen und Studenten regelmäßig zur Qualität der Lehre. Die aktuellen Ergebnisse für die Seminare von Professor Hermann Haarmann sind hier zugänglich:

SoSe 2017

 

 

Zwei neue Bände in der Schriftenreihe kommunikation & kultur erschienen

Die Schriftenreihe kommunikation & kultur erscheint seit 2013 am IKK. Die von Professor Dr. Hermann Haarmann und PD Dr. Falko Schmieder gegründete Reihe signalisiert schon im Titel, worum es gehen soll: Sie möchte die wissenschaftstheoretischen wie -historischen Debatten zu den verschiedensten Aspekten der Verschränkung von Kommunikation und Kultur diskutieren und befördern.

Gleich zwei Bände sind im Frühjahr 2017 in der Schriftenreihe kommunikation & kultur beim Tectum Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft erschienen:

Christoph Schulze, Etikettenschwindel. Die Autonomen Nationalisten zwischen Pop und Antimoderne und Kristine Haarmann,"Wie man träumt, so soll man malen". Der Berliner Malerpoet Werner Heldt.

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Prof. Haarmann mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach überreicht Ehrung des Bundespräsidenten

Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande

Prof. Dr. Hermann Haarmann ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der emeritierte Professor erhielt die Ehrung am im März 2016 aus den Händen des Staatssekretärs für Wissenschaft des Landes Berlin, Steffen Krach. Der Wissenschaftsstaatssekretär betonte, Haarmann habe sich neben seiner im engeren Sinne akademischen Forschungs- und Lehrtätigkeit besondere Verdienste um das Fachgebiet auch außerhalb der Universität erworben, zumal durch zahlreiche Editionen, Kongresse und Ausstellungen, die von einer öffentlichkeit weit über den wissenschaftlichen Betrieb hinaus wahrgenommen worden seien. [mehr...]


 

Das Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften widmet sich der theoretisch-historischen Fundierung des Verhältnisses von Medien (Kommunikation) und Gesellschaft.

Zum Profil

Aktuelles Projekt: Von Berlin nach New York. Dokumentation einer Freundschaft im Exil. Der unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Hermann Borchardt und George Grosz.

Weitere Projekte

Inzwischen abgeschlossen: Briefe an Bertolt Brecht. Die auf 3 Bände ausgelegte Edition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt.

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