Institut für Kommunikationsgeschichte
und angewandte Kulturwissenschaften

Freie Universität Berlin

Aktuelles

Drei neue Publikationen des IKK erschienen

Filmexil Sowjetunion, akte exil. neue folge, Tagungsband Claude Lanzmann

Das Buch Filmexil Sowjetunion. Deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 1940er Jahre von Christoph Hesse bildet den Abschluss des langjährigen DFG-Projekts Filmexil Moskau. Die nun vorliegende Studie bietet eine erste umfassende Darstellung des deutschen Filmexils in der Sowjetunion: eine Filmproduktionsgeschichte, die neben den wenigen fertiggestellten Filmen auch die anderweitig dokumentierten Projekte und Pläne berücksichtigt, die sich aus bisweilen ebenso aufschlußreichen Gründen nicht verwirklichen lassen. Dieser Zusammenhang erst gibt dem Begriff Filmexil einen anderen als nur summarischen Sinn.

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Zehn Jahre nach Abschluss der zehnbändigen ersten Folge der akte exil setzt der Wallsteinverlag in Göttingen die Reihe ab sofort als akte exil. neue folge mit Anne Hartmanns Schrift "Ich kam, ich sah, ich werde schreiben". Lion Feutchtwanger in Moskau 1937. Eine Dokumentation fort.

Die Autorin zeigt anhand einer Fülle persönlicher Briefe und Tagebucheinträge Feuchtwangers sowie anhand von Dokumenten des russischen Geheimdienstes, dass der berühmte Schriftsteller keineswegs so naiv und "blind" bei der Erstellung seines berühmten Reiseberichts aus der Sowjetunion vorging, wie oft behauptet wird. Der Band wirft ein neues Licht auf Feuchtwangers seinerzeit sehr umstrittenes Buch, das als prosowjetischen Gegenentwurf zu André Gides Retour de l’U.R.S.S. gelesen wurde.

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Le Regard du Siècle. Claude Lanzmann zum 90. Geburtstag, der zehnte Band der Schriftenreihe kommunikation & kultur, veröffentlicht in deutscher und französischer Sprache die Referate, die auf einer internationalen Konferenz anläßlich des 90. Geburtstags von Claude Lanzmann an der Freien Universität Berlin vorgetragen wurden.

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Ergebnisse der Lehrevaluation

Befragung der Studierenden zum Sommersemester 2017

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft befragt seine Studentinnen und Studenten regelmäßig zur Qualität der Lehre. Die aktuellen Ergebnisse für die Seminare von Professor Hermann Haarmann sind hier zugänglich:

SoSe 2017

 

 

Zwei neue Bände in der Schriftenreihe kommunikation & kultur erschienen

Die Schriftenreihe kommunikation & kultur erscheint seit 2013 am IKK. Die von Professor Dr. Hermann Haarmann und PD Dr. Falko Schmieder gegründete Reihe signalisiert schon im Titel, worum es gehen soll: Sie möchte die wissenschaftstheoretischen wie -historischen Debatten zu den verschiedensten Aspekten der Verschränkung von Kommunikation und Kultur diskutieren und befördern.

Gleich zwei Bände sind im Frühjahr 2017 in der Schriftenreihe kommunikation & kultur beim Tectum Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft erschienen:

Christoph Schulze, Etikettenschwindel. Die Autonomen Nationalisten zwischen Pop und Antimoderne und Kristine Haarmann, „Wie man träumt, so soll man malen“. Der Berliner Malerpoet Werner Heldt.

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Prof. Haarmann mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach überreicht Ehrung des Bundespräsidenten

Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande

Prof. Dr. Hermann Haarmann ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der emeritierte Professor erhielt die Ehrung am im März 2016 aus den Händen des Staatssekretärs für Wissenschaft des Landes Berlin, Steffen Krach. Der Wissenschaftsstaatssekretär betonte, Haarmann habe sich neben seiner im engeren Sinne akademischen Forschungs- und Lehrtätigkeit besondere Verdienste um das Fachgebiet auch außerhalb der Universität erworben, zumal durch zahlreiche Editionen, Kongresse und Ausstellungen, die von einer Öffentlichkeit weit über den wissenschaftlichen Betrieb hinaus wahrgenommen worden seien. [mehr...]


 

 

Festveranstaltung zum 80. Geburtstag von Prof. Wolfgang Frühwald

Anläßlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Professor Wolfgang Frühwald (München/Augsburg) im August dieses Jahres ehrte das Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der FU Berlin in einer Kooperation mit der Carl-von Ossietzky-Universität, Oldenburg, und dem Karl Jaspers-Haus, ebenfalls Oldenburg, den Emeritus der Ludwig Maximilians Universität, München, und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Humboldt-Stiftung, mit einer zweitägigen Festveranstaltung. Professor Frühwald hielt am 3. November einen Vortrag zur Deutschen Romantik, und am 4. las der Berliner Schauspieler Hermann Beyer aus der großen Edition „Briefe an Bertolt Brecht aus dem Exil 1933-1949“, kommentiert von dem Herausgeber Professor Hermann Haarmann. Siehe auch: http://karl-jaspers-gesellschaft.de/dear-bertie-briefe-an-bertolt-brecht-aus-dem-exil-1933-bis-1949-hermann-haarmann/

 

 

Neues Editionsprojekt zu Hermann Borchardt
und George Grosz bewilligt
!

Die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und die Stiftung Preußische Seehandlung fördern das neue Editionsprojekt von Prof. Dr. Hermann Haarmann mit einem Betrag von € 130.000 für zwei Jahre mit der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr

Der bislang unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Borchardt und Grosz soll in der Nachfolge der Edition "Briefe an Brecht" am Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften erarbeitet werden. [mehr...]

 

 

 

Briefe an Bertolt Brecht im Exil“ erschienen

Dreibändige Edition nach über 10 Jahren Forschungsarbeit abgeschlossen

Frisch gedruckte Edition

Pünktlich zum Ende der offiziellen Dienstzeit von Professor Haarmann wurden die drei Bände von De Gruyter ausgeliefert. Sie sind als Print- und E-Book ab sofort erhältlich.

Die umfangreiche Briefedition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt. Es handelt sich um Initial- und Antwortbriefe, die Auskunft geben über die private Befindlichkeit wie historische Lage des jeweiligen Schreibers. Sie dokumentieren Brechts Beziehungen zu Freunden, Genossen, Geschäftspartner, aber auch zu den Geliebten und lassen sich lesen als beredte Zeugnisse einer Epoche, die gekennzeichnet ist durch Vertreibung, politische Verfolgung und künstlerisches wie persönliches Scheitern oder Durchhaltevermögen. [mehr...]

Ausführliche Rezensionen erschienen

Der Germanist Paul Michael Lützeler hat im Berliner Tagesspiegel eine ausführliche Rezension über die Briefedition veröffentlicht: [Zur Rezension]

Für Radio Bremen und den Norddeutschen Rundfunk hat Jürgen Werth die Edition besprochen: [Zum Sendemanuskript]

Wolfgang Albrecht rezensierte für das Informationsmittel für Bibliotheken [Zur Rezension]

Gerhard Müller schrieb für das Rezensionsforum literaturkritik.de [Zur Rezension]

Lesung aus Brecht-Briefen in der Akademie der Künste

Am 7. Dezember 2014 wurde in einer Sonntagsmatinee der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg die 3-bändige Edition der Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933-1949) mit einer Lesung einem überaus zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt. Eingeladen hatten Archivdirektor Wolfgang Trautwein und der Verlag Walter de Gruyter. [Zum Bericht mit Photogalerie]

 

 

 

Das Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften widmet sich der theoretisch-historischen Fundierung des Verhältnisses von Medien (Kommunikation) und Gesellschaft.

Zum Profil

Aktuelles Projekt: Von Berlin nach New York. Dokumentation einer Freundschaft im Exil. Der unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Hermann Borchardt und George Grosz.

Weitere Projekte

Inzwischen abgeschlossen: Briefe an Bertolt Brecht. Die auf 3 Bände ausgelegte Edition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt.

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