Institut für Kommunikationsgeschichte
und angewandte Kulturwissenschaften

Freie Universität Berlin

Aktuelles

Zwei neue Bände in der Schriftenreihe kommunikation & kultur erschienen

Die Schriftenreihe kommunikation & kultur erscheint seit 2013 am IKK. Die von Professor Dr. Hermann Haarmann und PD Dr. Falko Schmieder gegründete Reihe signalisiert schon im Titel, worum es gehen soll: Sie möchte die wissenschaftstheoretischen wie -historischen Debatten zu den verschiedensten Aspekten der Verschränkung von Kommunikation und Kultur diskutieren und befördern.

Gleich zwei Bände sind im Frühjahr 2017 in der Schriftenreihe kommunikation & kultur beim Tectum Verlag in der Nomos Verlagsgesellschaft erschienen:

Christoph Schulze, Etikettenschwindel. Die Autonomen Nationalisten zwischen Pop und Antimoderne und Kristine Haarmann, „Wie man träumt, so soll man malen“. Der Berliner Malerpoet Werner Heldt.

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Ergebnisse der Lehrevaluation

Befragung der Studierenden zum Wintersemester 2016/2017

Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft befragt seine Studentinnen und Studenten regelmäßig zur Qualität der Lehre. Die aktuellen Ergebnisse für die Seminare von Professor Hermann Haarmann sind hier zugänglich:

WiSe 2016/2017

 

 

Prof. Haarmann mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach überreicht Ehrung des Bundespräsidenten

Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande

Prof. Dr. Hermann Haarmann ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der emeritierte Professor erhielt die Ehrung am im März 2016 aus den Händen des Staatssekretärs für Wissenschaft des Landes Berlin, Steffen Krach. Der Wissenschaftsstaatssekretär betonte, Haarmann habe sich neben seiner im engeren Sinne akademischen Forschungs- und Lehrtätigkeit besondere Verdienste um das Fachgebiet auch außerhalb der Universität erworben, zumal durch zahlreiche Editionen, Kongresse und Ausstellungen, die von einer Öffentlichkeit weit über den wissenschaftlichen Betrieb hinaus wahrgenommen worden seien. [mehr...]


 

 

Festveranstaltung zum 80. Geburtstag von Prof. Wolfgang Frühwald

Anläßlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Professor Wolfgang Frühwald (München/Augsburg) im August dieses Jahres ehrte das Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der FU Berlin in einer Kooperation mit der Carl-von Ossietzky-Universität, Oldenburg, und dem Karl Jaspers-Haus, ebenfalls Oldenburg, den Emeritus der Ludwig Maximilians Universität, München, und ehemaligen Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Humboldt-Stiftung, mit einer zweitägigen Festveranstaltung. Professor Frühwald hielt am 3. November einen Vortrag zur Deutschen Romantik, und am 4. las der Berliner Schauspieler Hermann Beyer aus der großen Edition „Briefe an Bertolt Brecht aus dem Exil 1933-1949“, kommentiert von dem Herausgeber Professor Hermann Haarmann. Siehe auch: http://karl-jaspers-gesellschaft.de/dear-bertie-briefe-an-bertolt-brecht-aus-dem-exil-1933-bis-1949-hermann-haarmann/

 

 

Neues Editionsprojekt zu Hermann Borchardt
und George Grosz bewilligt
!

Die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und die Stiftung Preußische Seehandlung fördern das neue Editionsprojekt von Prof. Dr. Hermann Haarmann mit einem Betrag von € 130.000 für zwei Jahre mit der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr

Der bislang unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Borchardt und Grosz soll in der Nachfolge der Edition "Briefe an Brecht" am Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften erarbeitet werden. [mehr...]

 

 

 

Briefe an Bertolt Brecht im Exil“ erschienen

Dreibändige Edition nach über 10 Jahren Forschungsarbeit abgeschlossen

Frisch gedruckte Edition

Pünktlich zum Ende der offiziellen Dienstzeit von Professor Haarmann wurden die drei Bände von De Gruyter ausgeliefert. Sie sind als Print- und E-Book ab sofort erhältlich.

Die umfangreiche Briefedition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt. Es handelt sich um Initial- und Antwortbriefe, die Auskunft geben über die private Befindlichkeit wie historische Lage des jeweiligen Schreibers. Sie dokumentieren Brechts Beziehungen zu Freunden, Genossen, Geschäftspartner, aber auch zu den Geliebten und lassen sich lesen als beredte Zeugnisse einer Epoche, die gekennzeichnet ist durch Vertreibung, politische Verfolgung und künstlerisches wie persönliches Scheitern oder Durchhaltevermögen. [mehr...]

Ausführliche Rezensionen erschienen

Der Germanist Paul Michael Lützeler hat im Berliner Tagesspiegel eine ausführliche Rezension über die Briefedition veröffentlicht: [Zur Rezension]

Für Radio Bremen und den Norddeutschen Rundfunk hat Jürgen Werth die Edition besprochen: [Zum Sendemanuskript]

Wolfgang Albrecht rezensierte für das Informationsmittel für Bibliotheken [Zur Rezension]

Gerhard Müller schrieb für das Rezensionsforum literaturkritik.de [Zur Rezension]

Lesung aus Brecht-Briefen in der Akademie der Künste

Am 7. Dezember 2014 wurde in einer Sonntagsmatinee der Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg die 3-bändige Edition der Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933-1949) mit einer Lesung einem überaus zahlreich erschienenen Publikum vorgestellt. Eingeladen hatten Archivdirektor Wolfgang Trautwein und der Verlag Walter de Gruyter. [Zum Bericht mit Photogalerie]

 

 

Akademische Finissage im Henry-Ford-Bau

Hermann Haarmanns Abschiedsvorlesung zog Freunde und Kollegen

Hermann Haarmann

„In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat...“ Mit dieser Formel aus Grimm's Märchen Der Froschkönig begann Prof. Dr. Hermann Haarmann seine Abschiedsvorlesung am 18. Juli 2014 im Henry-Ford-Bau. Er beschränkte sich jedoch keineswegs darauf, aus alten Zeiten zu berichten, sondern gewährte Einblicke in die Projekte, die ihn auch nach im Ruhestand weiter beschäftigen werden und skizzierte eine mögliche Zukunft der Exilforschung in Berlin.

Familie und Freunde, Studenten und Kollegen ließen sich die Rede nicht entgehen und wünschten ihm anschließend für den neuen Lebensabschnitt alles Gute. An dieser Stelle finden Sie das Programm des Festaktes, Redemanuskripte und einige photographische Andenken. [mehr...]

 


 

Um Abschied geht es ja nun...“

VII. Kongreß zum Exil und zur Inneren Emigration 1933-1945

Abschied

Vom 11. bis 13. Juli fand in der Akademie der Künste der VII. Exilkongreß des IKK statt. Im Zentrum der Diskussion standen die erzwungenen Abschiede nach dem Machtantritt der NSDAP im Januar 1933.

Es geht um politischen, ideologischen und/oder rassisch motivierten Terror gegen vermeintliche oder wirkliche Feinde, die ab sofort der Stigmatisierung, Verfolgung oder Ermordung ausgesetzt sind. Aber selbst hinter dieser aktuellen Todesdrohung verbirgt sich noch eine Grundbefindlichkeit menschlicher Existenz: Es ist unser aller  begrenzter Aufenthalt in der Welt. Abschiednehmen gehört mithin zum unhintergehbaren Lebensgesetz der Menschen. Deshalb soll es des weiteren gehen um Bewältigungsstrategien, die das darunter leidende Individuum entwickelt hat bzw. entwickelt. [mehr...]

 

 

Schriftenreihe: inzwischen sechs Bände erschienen

kommunikation & kultur ab sofort im Buchhandel erhältlich

Kommunikation und Kultur

Mit gleich zwei Bänden zum Auftakt erscheint eine Schriftenreihe am IKK. Die von Professor Dr. Hermann Haarmann und Dr. Falko Schmieder gegründete Reihe kommunikation & kultur signalisiert schon im Titel, worum es gehen soll: Sie möchte die wissenschaftstheoretischen wie -historischen Debatten zu den verschiedensten Aspekten der Verschränkung von Kommunikation und Kultur diskutieren und befördern.

Zunächst erschienen ein Band über Jean Améry und ein Band über Medienkultur nach Vilém Flusser. Inzwischen ist auch der dritte Band über Walter Benjamin erhältlich. [mehr...]

 

 

Interview mit Prof. Haarmann über seinen Werdegang

„Ich habe einen langen Atem gebraucht, um Professor zu werden“

Prof. Haarmann - Foto: Felix Frieler

Mit dem „Biografischen Lexikon der Kommunikationswissenschaft“ möchten das Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München und der Herbert von Halem Verlag Köln „dem Fach ein Gesicht geben“. Die Autoren präsentieren „die zentralen Akteure der Kommunikationswissenschaft: Professoren, Habilitierte und alle anderen Personen, die einen gewichtigen Beitrag geleistet haben“.

In einem der ersten Beiträge veröffentlichte Prof. Dr. Michael Meyen ein Gespräch mit Prof. Dr. Hermann Haarmann über dessen Werdegang und Forschungsschwerpunkte. Das komplette Interview finden Sie hier.



 

Einblicke in das Parlament des Geistes“

Bildergalerie im Seminarraum 55-C dokumentiert Schriftstellerkongress von 1947

Berlin, im Oktober 1947. Die Stadt liegt in Schutt und Asche, und doch regt sich das geistige Leben. Der Schutzverband Deutscher Autoren lädt unter der Losung „Das Parlament des Geistes“ (Günther Weisenborn) zum Ersten Deutschen Schriftstellerkongreß ein...

Anhand von Photographien und Kurzkommentaren erläutert eine kleine Ausstellung des IKK im Seminarraum Garystraße 55-C die Positionen der wichtigsten Protagonisten und erinnert so an dieses Stück Medien- und Kulturgeschichte. Herzliche Einladung!

Studentinnen und Studenten erkunden die Ausstellung. Prof. Haarmann erkläutert die Bilder.

 

Das Institut für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften widmet sich der theoretisch-historischen Fundierung des Verhältnisses von Medien (Kommunikation) und Gesellschaft.

Zum Profil

Aktuelles Projekt: Von Berlin nach New York. Dokumentation einer Freundschaft im Exil. Der unveröffentlichte Briefwechsel zwischen Hermann Borchardt und George Grosz.

Weitere Projekte

Inzwischen abgeschlossen: Briefe an Bertolt Brecht. Die auf 3 Bände ausgelegte Edition versammelt jene Briefe, die Bertolt Brecht während der Zeit seines Exils (1933-1949) erhielt.

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